Top Cable gehört zu den größten Kabelherstellern Europas. Das Unternehmen produziert und vertreibt Solarkabel –…
Wie Kabel die Betriebszuverlässigkeit in erneuerbaren Infrastrukturen sicherstellen
Bis 2030 wird ein Anstieg der weltweiten Stromnachfrage um 50 % prognostiziert, verursacht durch Elektrifizierung und Digitalisierung. Erneuerbare Infrastrukturen sind eine zunehmend optimale Alternative im Energiebereich. Ingenieure für erneuerbare Energien stehen vor der Herausforderung, immer robustere, hocheffiziente Infrastrukturen zu entwerfen, die lokale und internationale Vorschriften einhalten

In erneuerbaren Infrastrukturen sind solarkabel die „Autobahnen“, auf denen diese Energie fließt. Daher gewährleistet die korrekte Auswahl hochwertiger, zertifizierter Solarkabel, die Konformitätsstandards wie DIN EN 50618 und die Bauproduktenverordnung (BauPVO) entsprechen, die Betriebszuverlässigkeit und maximieren die Lebensdauer und Sicherheit jedes Erneuerbare-Energien-Projekts.
Es ist entscheidend, dass das Kabel speziell für Photovoltaik entwickelt wurde, da es extremen Witterungsbedingungen und Temperaturen standhalten muss, zudem flammhemmend und mit geringer Rauchentwicklung sein sollte.
Wir können drei Arten von Projekten unterscheiden, die auf erneuerbaren Infrastrukturen basieren.
SOLARKABEL FÜR EPC-GESCHÄFTSEINHEITEN
EPC-Unternehmen (Engineering, Procurement and Construction) benötigen Solarkabel, die der Norm DIN EN 50618 entsprechen, welche die technischen und Sicherheitsanforderungen für Photovoltaik-Energieerkabel regelt. Darüber hinaus müssen die Anforderungen der Niederspannungsrichtlinie und der nationalen VDE-Vorschriften eingehalten werden, um den Einsatz von Kabeln mit angemessenem Querschnitt und Isolierung sicherzustellen. Für Installationen in öffentlich zugänglichen Gebäuden ist die Verwendung von Kabeln mit einer Klassifizierung nach der Bauproduktenverordnung (Verordnung (EU) Nr. 305/2011), mindestens Cca-s1b, d0 [link], verpflichtend.

Die gebräuchlichsten Kabel in Projekten für EPC-Geschäftseinheiten sind:
- TOPSOLAR® H1Z2Z2-K (Stringkabel, Querschnitte von 4 mm², 6 mm², 10 mm² oder 16 mm²).
- TOPSOLAR® PV Al 1500 V (Aluminium).
- TOXFREE® H07Z1-K Cu/Sn (Hilfsdienste).
SOLARKABEL FÜR DEZENTRALE ERZEUGUNG UND PPAS
Ein Corporate PPA (cPPA: Corporate Power Purchase Agreement) ist ein langfristiger Vertrag über den Kauf und die Lieferung von erneuerbarer Energie von einem Erzeuger an einen Verbraucher, wobei es sich um einen gewerblichen Kunden handelt. Es stehen verschiedene cPPA-Strukturen zur Verfügung, darunter On-Site-PPAs mit privaten Kabelverbindungen von einer vor-Ort-Erzeugungsanlage oder Off-Site-PPAs mit einem Vertrag zur Lieferung von Energie über das Netz von einer entfernt gelegenen Anlage.
Für Eigenverbrauchs- und dezentrale PPA-Erzeugungsanlagen ist die Einhaltung der einschlägigen nationalen Vorschriften, wie dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und den technischen Anschlussbedingungen, unerlässlich. Zudem sind die VDE-Anwendungsnormen, insbesondere die VDE 0100-712 (Errichten von Niederspannungsanlagen – Teil 7-712: Anforderungen für Betriebsstätten, Räume und Anlagen besonderer Art – Photovoltaik (PV)-Stromversorgungssysteme), zwingend einzuhalten.
Die gebräuchlichsten Kabel in PPA-Projekten sind:
- TOPSOLAR® H1Z2Z2-K (Stringkabel, Querschnitte von 4 mm², 6 mm², 10 mm² oder 16 mm²).
- TOPSOLAR® PV Al 1500 V (Aluminium).
- X-VOLT® RHZ1 AL (Mittelspannung).
SOLARKABEL FÜR UTILITY-SCALE (GROßANLAGEN)
Es gibt auch erneuerbare Infrastrukturen von weitaus größerem Ausmaß. Ein Solar-Großprojekt ist ein großangelegtes Vorhaben zur Stromerzeugung, das häufig 10 MW übersteigt und Hunderte von Megawatt oder sogar Gigawatt erreicht. Sie werden direkt an das Übertragungsnetz angeschlossen, um den erzeugten Strom an Wohn-, Gewerbe- und Industriekunden zu verteilen. Diese Projekte nutzen typischerweise Hochkapazitätstechnologien wie Zentralwechselrichter, um große Energiemengen zu managen.
In großen Solarparks ist es üblich, zusätzlich zu den oben genannten Normen (DIN EN 50618, BauPVO) die VDE 0100-712 und die VDE-AR-N 4105 (Allgemeine Bedingungen für den Netzanschluss und dessen Nutzung) anzuwenden. Alle Kabel müssen dokumentiert werden (technische Datenblätter, Zertifizierungen und CE-Kennzeichnung), um die Inspektion und Abnahme der Anlagen durch Kontrollstellen zu erleichtern und die langfristige Wartung zu gewährleisten.

Die gebräuchlichsten Kabel in Utility-Scale-Projekten sind:
- TOPSOLAR® H1Z2Z2-K (Stringkabel, Querschnitte von 4 mm², 6 mm², 10 mm² oder 16 mm²).
- TOPSOLAR® PV Al 1500 V (Aluminium).
- X-VOLT® RHZ1 AL (Mittelspannung).
- TOXFREE® H07Z1-K Cu/Sn (Hilfsdienste).
- DATALAN® FO (Glasfaser).
- POWERFLEX® ULTRA (Battery Energy Storage Systems – BESS).
VORTEILE VON TOP CABLE BEI ERNEUERBAREN INFRASTRUKTUREN
Top Cable garantiert:
- Eine 100% europäische Fertigung (Barcelona, Spanien) unter strengen Qualitätskontrollen und Konformität mit den wichtigsten europäischen und internationalen Normen.
- Spezialisierte Produktion und agile Logistik für Großprojekte und maßgeschneiderte Installationen.
- Nachhaltige Fertigung nach ESG-Kriterien, die die Erstellung von Umweltproduktdeklarationen (EPDs) für die gesamte Palette an Solarkabeln erleichtert.
- Fachtechnischer Support für die Auswahl und das Design von Photovoltaik-Kabeln gemäß den geltenden nationalen, europäischen und internationalen Vorschriften sowie den technischen Projektanforderungen.
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